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Filme mit Bruce Lee – eine Übersicht

Cineasten behaupten gern, es gebe nur fünf Filme mit Bruce Lee. Doch das ist falsch. Bruce Lee spielte nämlich bereits im Alter von drei Monaten in seinem ersten Film mit. Dieser trug den Namen „Golden Gate Girl“ und wurde 1941 gedreht. Es gibt viele Filme mit Bruce Lee aus seiner Zeit als Kinderstar des Chinesischen Films. Darunter Filme wie „The Kid“ von 1950 oder „The Orphan“ aus dem Jahre 1960. Dieser war sozusagen der Grundstein für seinen Ruhm als Kampfkunst-Filmdarsteller und begründete seinen Ruf als spätere Ikone der Martial-Arts-Filme.

Kurz vor dem internationalen Durchbruch

Als Bruce Lee zu Beginn der Sechziger Jahre in die USA ging, wollte er zunächst an die Schauspielkarriere aus Asien anknüpfen. Doch der Durchbruch wollte zunächst nicht wirklich gelingen. Dabei gehörten Leinwand-Legenden wie James Coburn oder Steve McQueen zu seinen Kampfkunst-Schülern und sie unterstützten ihn tatkräftig. Doch langsam kam die Karriere auch in den USA in Fahrt. Er spielte in TV-Serien wie „Longstreet“ oder „Batman“, doch auch chinesische Filme wie „Die Todesfaust des Chen Li“ verhalfen ihm auch über die Grenzen Chinas hinaus zu Weltruhm. In diesem Film spielt Lee ein Landei, das nach Bangkok kommt, um in einer Eisfabrik zu arbeiten. Diese wird von einem Amerikaner geleitet und schon bald finden die Arbeiter heraus, dass die Eisfabrik in Wahrheit nur als Deckmantel für eine eiskalte und gewalttätige Drogen-Gang fungiert. Li nimmt tödliche Rache, nachdem sein Cousin getötet wird und besiegt im Alleingang ganze Horden schwer bewaffneter Gangster. Dieser Film war der erste Welterfolg von Bruce Lee mit spannenden Kampfszenen, die bisweilen etwas bizarr daher kamen in einer blutigen Inszenierung.

Die Kung-Fu-Klassiker

In „Tag der blutigen Rache“ spielt Bruce Lee Captain Ling, der von der Regierung in Peking beauftragt wird, in einer kleinen Provinz, in der Chaos und Tyrannei herrscht, für Ordnung zu sorgen. Einer der wohl bekanntesten Filme mit Bruce Lee ist wahrscheinlich „Der Mann mit der Todeskralle“. Der Film aus dem Jahr 1973 war der erste Martial-Arts-Film, der in Amerika produziert wurde. Zugleich war er der letzte Film Bruce Lees, der drei Wochen bevor der Film in die Kinos kam, starb. In dem Film spielt Lee das gleichnamige Mitglied eines Shaolin-Tempels und kommt auf die Inselfestung des Gangsterbosses Han. Dieser betreibt dort eine Kampfsportschule, die jedoch nur eine Tarnung für seinen Opium-Schmuggel und Prostitution ist. Weitere Titel sind „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ oder „Todesgrüße aus Shanghai. Es war geplant, dass der Film „Mein letzter Kampf“ der beste Bruce Lee Film aller Zeiten werden sollte. Doch Lee verstarb während der Dreharbeiten. In dem Film tritt ein Schauspieler gegen Gangster an, die ihn erpressen wollen. Erst vier Jahre nach seinem Tod wurde der Film fertig gestellt und kam in die Kinos. Anfang der Siebziger Jahre lösten die Filme mit Bruce Lee weltweit einen regelrechten „Kung Fu Craze“ aus. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kampfsportarten sich noch immer großer Beliebtheit erfreuen und seine Filme gelten noch immer als vorbildlich auch für heutige Kampfkunst-Filme.

Foto: SSilver – Fotolia.com

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